vorbeugung

 Wer regelmäßig mit seinem Hund Urlaub in den gefährdeten Gebieten macht, sollte diese Vorsorgemaßnahmen beachten:
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 Prophylaxe gegen Mittelmeererkrankungen

Die wichtigste Maßnahme für Hundehalter ist die regelmäßige Blutuntersuchung des Tieres. Es wird empfohlen, den Test einmal im Jahr durchführen zu lassen. Je eher etwa Leishmaniose erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Während der kritischen Zeit, vor allem von August bis September, sollten Hunde weder im Freien noch im Auto schlafen.

Als wirksamsten Schutz gegen Sandmücken, Zecken und Flöhe empfehlen Experten das Hundehalsband Scalibor (Scalibor Protector Band, eingetragenes Markenzeichen der Firma Intervet). Es ist in zwei Längen (48 und 65 Zentimeter) erhältlich und kostet in Spanien zwischen 16 und 18 Euro.

Das Halsband ist laut Produktinformation mit der Wirksubstanz Deltamethrin, einem Insekten- und Milbenbekämpfungsmittel, getränkt. Scalibor unterscheidet sich von anderen Halsbändern dadurch, dass sich der Wirkstoff wie ein Fettfilm auf der gesamten Hautoberfläche des Tiers ausbreitet. Der verhindert das Blutsaugen der Sandmücke. Da dieser Prozess bis zu zwei Wochen dauern kann, sollte das Halsband entsprechend lange vorher angelegt werden.

Ein weiterer wirksamer Schutz gegen die Moskitos ist Expot, eine Flüssigkeit, die aus Pipetten auf die Hundehaut aufgetragen wird (Kosten in Spanien: ab 23 Euro).

Beide Produkte bieten für ein halbes Jahr Schutz vor Parasiten und sind bis jetzt die einzigen spezifische Mittel gegen Sandmücken.


Schutzmaßnahmen gegen Sandmückenstiche

Einen Impfschutz gegen Mittelmeerkrankheiten gibt es bislang weder für Menschen noch für Tiere.

Als Prophylaxe beim Menschen empfiehlt sich der Gebrauch von Insektenschutzmittel, vor allem während der aktivsten Flugzeit der Sandmücke, also während der Morgen- und Abenddämmerung.

Da Sandmücken schlechte Flieger und noch dazu windempfindlich sind, treten sie nicht in der Nähe von Stränden oder zwei bis drei Meter über dem Boden auf. Daher sind Plagegeister selten in Räumen ab dem zweiten Stock anzutreffen, außer sie werden von Licht angelockt.

Der Stich der Sandmücke gilt als schmerzhaft. Sie saugen nur an regungslosen, also etwa schlafenden Opfern. Die Gefahr für Mensch und Tier, bei einem nächtlichen Spaziergang gestochen zu werden, ist folglich eher gering.

Als zusätzlicher Schutz in Räumen wirken sehr feinmaschige (0,4 mm Maschenweite) Moskitonetze sowohl an Türen und Fenstern als auch über den Betten (0,4 bis 0,6 mm Maschenweite). Ebenfalls hilfreich sind Klimaanlagen oder Deckenventilatoren.

Quelle: wikipedia.de

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